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Wie du deinen Tag produktiver gestaltest.

24. August 2016

 

Wem von euch geht es gerade so wie mir? Die Prüfungsphase ist gerade sowas von präsent, dass man sich eigentlich nur ganz schnell unter der Decke verkriechen und jammern möchte. So viel Stoff, so wenig Zeit, so wenig Lust, etwas zu tun…

Ich lehne mich hier eventuell aus dem Fenster, aber ich könnte mir vorstellen, dass die ein oder anderen unter euch schon festgestellt haben: macht man genau das, wird das irgendwie nix mit dem Lernen. (Es könnte sein, dass ich diese Erfahrung auch schon gemacht habe… Eventuell.)

Und weil ich euch nicht im Regen stehen lassen möchte (und mich auch nicht!), gibt es heute ein paar Tipps, wie man das Beste aus seinem Tag herausholen kann, um dann möglichst produktiv arbeiten zu können!

 

 

 

Zum Thema Biorhythmus

 

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Bild via luctra.de

 

Dein Biorhythmus ist etwas, das man nicht unterschätzen sollte und dir eine wichtige Hilfe beim Strukturieren deines Tages liefert. Grob gesagt erleben wir unsere erste produktive Leistungsphase zwischen 8 und 12 Uhr (morgens versteht sich), an die sich ein Mittagstief anschließt. Ab 15 Uhr kommt dann eine zweite Hochphase dazu, die sich gegen Abend wieder auflöst. Dieses Wissen sollte man sich zu Nutze machen und die wichtigen und für das Gedächtnis anstrengenden Aufgaben in die Hochphasen legen. Übrigens: auch wenn du sagt „Ich bin eine Nachteule.“ funktioniert dein Biorhythmus trotzdem so. Es mag sein, dass er sich um zwei, drei Stunden nach hinten verschiebt, aber die Grundkurve ist die gleiche.

 

 

 

Früher aufstehen

 

…an diese Überlegungen schließt sich dieser Punkt gleich an. Wenn wir wissen, dass unsere Produktivität morgens besonders groß ist, sollten wir nicht im Bett liegen bleiben und unseren Tag erst gegen elf starten. Was dann folgt ist nämlich fast vorprogrammiert: der Tag ist schon vorbei, bevor er überhaupt angefangen hat. Früh aufstehen ist die Devise! (Und es bringt auch noch so viele andere schöne Dinge mit sich! Kein Zeitdruck, in Ruhe frühstücken…)

 

 

 

Alles, was nicht länger als zwei Minuten dauert…

 

….erledigst du am besten sofort. Dieser Tipp ist für mich Gold wert. Du sparst dir große Aufräum-Aktionen, wenn du die herumstehenden Kaffeetassen einfach sofort in den Geschirrspüler räumst. Oder deine Anziehsachen einfach gleich in den Schrank räumst, anstatt zuzusehen, wie der Stapel immer größer und größer wird. Aber: wenn die Aktion länger dauert als zwei Minuten, kannst du sie ruhig nach hinten verschieben. So vermeidest du, dass du dich mit Dingen aufhältst, die dich eigentlich nur von dem abhalten, was du stattdessen tun solltest 😉

 

 

 

Kennst du Pareto?

 

Eine wichtige Formel beim Zeitmanagement ist das Pareto-Prinzip. Hast du vielleicht schon einmal gehört? Falls nicht: es besagt, dass wir in 20% unserer Zeit 80% unserer Ergebnisse erreichen. Wenn man das weiß, kann man getrost die ganzen unwichtigen Aufgaben sein lassen oder auf später verschieben, denn sie tragen effektiv nichts zu unserem gewünschten Ergebnis bei! Oder anders gesagt: beschäftige dich damit, herauszufinden, was genau deine 20% sind, und konzentriere dich besonders darauf 🙂 Ein Phänomen, das wohl jeder kennen dürfte: Man lernt gefühlt ewig für eine Prüfung, und dann kommt einer daher, der erst vor drei Tagen angefangen hat, und schreibt eine bessere Note. Derjenige kannte dann wohl das Pareto-Prinzip 😉

 

 

 

Internet aus!

 

Für mich persönlich der absolut effektivste Weg, um etwas zu schaffen. Ich gehöre wie vermutlich unheimlich viele andere Menschen zu der Sorte von Personen, die sich unheimlich leicht von dem Blinken auf dem Handy ablenken lassen. Nur mal eben schnell bei Facebook stöbern, eine Whatsapp schreiben oder schauen, ob du eine neue Mail hast… Nichts bringt mich so sehr raus wie das Internet. Wenn du nicht darauf angewiesen bist (und selbst ein Student kann sich auch einfach nur die Tabs mit den wichtigen Inhalten offen lassen), dann mach es einfach aus. Überraschung: wenn jemand dich wegen etwas Wichtigem erreichen will, gibt es auch noch die gute Anrufen-Funktion 😉

 

 

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In diesem Sinne mache ich jetzt genau das und klemme mich wieder hinter meine Bücher 😉

 

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7 Comments

  • Reply Ana 24. August 2016 at 12:44

    Das Pareto-Prinzip finde ich ja total interessant! Was die Kurve angeht… naja stimmt wohl, wenns wissenschaftlich belegt worden ist, aber andere Faktoren spielen sicher auch eine Rolle… Deshalb nehme ich mir diese nicht zu ernst.
    Früh aufstehen ist dagegen aber ja immer eine gute Idee 🙂

    xx Ana // http://www.disasterdiary.de

    • Reply Annie 24. August 2016 at 22:10

      Hi Ana! Hihi, du hast schon Recht: das muss jeder für sich individuell anpassen 🙂 Ich freu mich trotzdem, wenn du dir was mitnehmen konntest 🙂 Liebste Grüße an dich!

  • Reply Celsy 25. August 2016 at 12:07

    Hallo Anni,

    die Produktivitätstipps kann ich gut gebrauchen. 🙂 Ich habe mir jetzt in der Schwangerschaft angewöhnt, das Leistungstief auch bewusst für einen Mittagsschlaf zu nutzen. 20 Minuten Powernapping können echt Wunder bewirken!
    Danke übrigens für den Tipp mit den 2-Minuten-Aufgaben – den kannte ich noch nicht. Ich werde das aber direkt ausprobieren.

    Liebe Grüße,
    Celsy

    • Reply Annie 27. August 2016 at 21:14

      Hi Celsy! Das mit dem Mittagsschlaf habe ich für mich in der Schwangerschaft und auch in dem ersten Jahr der Elternzeit ebenfalls umgesetzt und ich bin ganz ehrlich: auch heute noch liebe ich es, ab und zu mal einen Power-Nap einzuschieben, das tut sooo gut! 🙂 Freut mich sehr, dass du dir was mitnehmen konntest :))) Liebste Grüße an dich!

  • Reply Paula 26. August 2016 at 12:24

    Danke für diese wunderbare Hilfe! 🙂 Perfekt für meine Examensvorbereitung gerade.

    • Reply Annie 27. August 2016 at 21:12

      Das freut mich, liebe Paula! 🙂

  • Reply FashionqueensDiary 22. September 2016 at 17:59

    Also meine Produktivitätkurve sieht ganz anders aus – morgens kriege ich nur wenig geschafft weil der Elan fehlt. Dafür sitze ich (gern!) bis in die Nacht am Schreibtisch. 😀

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