Selbstfindung

Fünf Dinge, die du SOFORT abschaffen solltest, um glücklicher zu sein.

13. August 2016

 

Jeder von uns hat schlechte Angewohnheiten, oder? Sie stehen uns im Weg und hindern uns daran, ein glücklicheres und entspannteres Leben zu führen. Viele dieser Dinge habe ich bei mir beobachten können und festgestellt: sie tun mir nicht gut! Sondern sie führen mich eher von einem zufriedenen und ausgeglichenen Leben weg. Was für mich funktioniert, muss zwar für dich nicht funktionieren, aber vielleicht ja doch. Wie toll wäre das?

Deswegen gibt es jetzt fünf Dinge, die du dir möglichst abgewöhnen solltest, um langfristig glücklicher zu werden.

 

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  1. Deine Waage

So, du stellst dich also drauf und guckst dir die Zahl an, die deine Waage ausspuckt. Und dann? Versuchst du, sie ins Verhältnis zu setzen. Ist es zu viel – oder zu wenig? Würde noch weniger gehen und wieso ist es plötzlich wieder mehr?

Eine wunderbare Möglichkeit, um sein Gewicht zu kontrollieren, sind tatsächlich deine Anziehsachen. Sie geben dir viel besser Aufschluss darüber, ob du zugenommen hast oder nicht; und selbst wenn: ist das wirklich so ein Drama? Ja, du willst dich wohlfühlen – und das ist auch vollkommen okay. Aber was genau macht diese Zahl auf der Waage mit dir? Sie löst Assoziationen in dir aus: „Wenn ich nur drei Kilo weniger wiegen würde, wäre ich glücklich.“ Und dieser Schluss stimmt einfach nicht. Denn diesen Maßstab, den setzt du selbst. Und relativierst damit, ob das Ergebnis gut oder schlecht ist. Die Emotionen, die darauf folgen – Frust, Unzufriedenheit, eventuelle (kurze!!) Glücksgefühle – sind selten gut für dich. Ich sage nicht, dass du dich nicht um dich und dein Gewicht kümmern darfst – aber bemesse deinen Wert bitte nicht an einer einzigen Zahl. Insofern: schmeiß das Ding in die Tonne. (Nicht wörtlich gemeint, verschenke es lieber, das ist nachhaltiger!)

 

 

  1. Die Pille

Unter uns gesagt: niemand braucht das Ding. Es gibt tatsächlich Alternativen, die Pille ist nicht das Non-Plus-Ultra! Hormone haben wir an sich schon mehr als genug, da müssen wir nicht noch mehr in uns reinpfeffern. Von den ganzen Nebenwirkungen (Depressionen, Migräne, Stimmungsschwankungen, erhöhtes Thromboserisiko) wollen wir gar nicht erst anfangen. Hier könnt ihr übrigens lesen, wie viel besser es mir geht, seit ich die Pille abgesetzt habe. Eine hormonfreie Möglichkeit ist zum Beispiel die Kupferspirale. (Infos dazu findet ihr hier oder hier.) Ich lege es euch wirklich ans Herz, euch damit zu befassen, ohne die Pille habe ich zumindest ein ganz anderes Körpergefühl und würde das auch nicht mehr ändern wollen.

 

 

  1. schlechte Beziehungen

Ich möchte mich hier ganz kurz halten: jemand, der dir nicht gut tut, hat in deinem Leben nichts verloren. Das hat jetzt nichts mit Networking oder so zu tun – aber du solltest durch jede Beziehung, die du eingehst, einen Mehrwert erfahren (Zufriedenheit, Spaß, schöne Momente). Spürst du hingegen Beklemmung, Frust oder gar das Bedürfnis, es der anderen Person immer recht machen zu müssen, bist du auf dem besten Weg, dich zu verbiegen – und für jemand anderen zu leben. Es geht hier nicht darum, Krieg zu erklären oder schlechte Stimmung zu verbreiten. Aber wir sind nun einmal der Querschnitt unserer Beziehungen, insofern ist es unser gutes Recht, selektiv zu sein bei den Personen, die wir in unser Leben lassen – oder eben nicht.

 

 

  1. Limitations

Glaubst du daran, dass alles möglich ist? Oder bremst du dich selber aus, indem du dir Grenzen setzt und dich einschränkst? Obwohl es vielleicht gar nicht notwendig ist? Du bestimmst, was alles drin sein kann – nicht deine Mutter, dein Ehepartner, deine beste Freundin, die dir sagt, dass das eine total dumme Idee ist. Realismus ist eine feine Sache und klar muss man seinen Kopf auch mal einschalten! Aber alles zu zerdenken und es dann letztendlich doch nicht anzugehen, versperrt dir den Weg auf all die Möglichkeiten, die du haben könntest. Es ist nämlich so gut wie alles möglich, wenn du nur willst und dich ins Zeug legst 🙂

 

 

  1. Vergleiche

Eins meiner Lieblingsthemen! (Deswegen werde ich da noch einen gesonderten Beitrag zu schreiben, aber hier schon mal ein paar Gedanken…) Ich selber neigte lange dazu, mich mit allem und jedem zu vergleichen. Ab und zu falle ich auch noch in alte Muster zurück und spreche daher absolut aus Erfahrung, wenn ich dir sage: es bringt nichts, sich zu vergleichen, außer, dass es dich runterzieht. Du wünscht dir das, was jemand anders hat, aber hast du hinter die Kulissen geschaut? Niemand führt ein ausschließlich perfektes Leben und es gibt immer Schattenseiten. Während du dich aber mit anderen vergleichst, nimmst du dir die Kraft, an deinem eigenen Leben etwas zu ändern und dahin zu kommen, wo du willst. Sicher ist es einfach, zu sagen: „Aber ich hätte doch so gerne…“ – einfacher zumindest, als etwas dafür zu tun. Mit dieser Haltung erstickst du aber jede persönliche Entwicklung im Keim und trittst alles, was du bisher erreicht hast, mit Füßen – und die Motivation sinkt auch, wenn du etwas anstrebst, das unerreichbar ist. Das ist es nämlich, es wird nie erreichbar für dich sein, weil es ja gar nicht dein Leben ist 😉

 

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Hast du für dich vielleicht schon etwas davon umgesetzt oder einen Denkanstoß bekommen? Dann lass es mich wissen!

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10 Comments

  • Reply Ana 13. August 2016 at 11:22

    Toller Post! Sehe das genauso wie du – vor allem negative Beziehungen haben selbst die „Stärksten“ unter uns, die sich nicht vergleichen und auch nicht in ihren Möglichkeiten einschränken. Auch wenn man ja Freundschaften nicht immer organisieren und strukturieren kann, sollte man dort auch ab und zu mal eingreifen, wenn es einen belastet.

    Liebe Grüße & ein schönes Wochenende wünsche ich dir!
    xx Ana

    • Reply Annie 16. August 2016 at 08:51

      Guten Morgen liebe Ana und vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂 Schön, dass du mir zustimmen kannst! Hab einen wundervollen Tag!

  • Reply Julia 13. August 2016 at 14:07

    Das sind schöne Gedanken 😊
    Ich lerne auch immer mehr, dass ich das Recht habe zu entscheiden, was ich mag, machen möchte und was mir gut tut. Das ist tatsächlich ein langer Prozess.
    Irgendwie denkt man immer, dass man etwas mögen muss. Oder einem Grenzen gesetzt sind. Dabei setzen wir sie uns unbewusst selbst.

    • Reply Annie 16. August 2016 at 08:52

      Danke liebe Julia 🙂 Das stimmt, das muss man alles erst (wieder) lernen… aber im Endeffekt zahlt es sich dann aus! 🙂

  • Reply Svenja 15. August 2016 at 09:33

    Bin deiner Meinung. Danke für den Post und die Anregungen!
    Die Waage habe ich schon aus meinem Leben gestrichen, an den anderen Dingen arbeite ich noch..

    LG Svenja

    • Reply Annie 16. August 2016 at 08:52

      Das freut mich, liebe Svenja! 🙂

  • Reply Martina 15. August 2016 at 21:36

    Ein wirklich schöner Post! Die Waage habe ich immerhin schon längst aus meiner Wohnung verbannt!
    Und für den Rest brauche ich unbedingt diese tolle Tasse! Woher hast du die denn, wenn ich fragen darf?
    Liebste Grüße von Martina

    • Reply Annie 16. August 2016 at 08:53

      Guten Morgen liebe Martina! Danke dir 🙂 Die Tasse habe ich vor etwa einem halben Jahr bei xenos gekauft und liebe sie auch heiß und innig 😉 Vielleicht hast du ja noch Glück und es gibt sie noch! Liebste Grüße an dich! 🙂

  • Reply Jenni 16. August 2016 at 17:22

    Liebe Annie!
    Ein wunderschöner Artikel mit vielen tollen und wertvollen Gedanken!
    Ich muss gestehen, dass ich zwar jeden deiner Punkte unterschreiben kann (und ich zu dem mit der Pille beispielsweise auch noch einen Artikel veröffentlichen werde 🙂 ), ich es aber gar nicht so einfach finde, sich im Alltag auch wirklich an alle Dinge zu halten. Besonders beim Thema „Vergleiche“ habe ich noch eine Menge zu lernen, glaube ich. So schnell sitzt man wieder drin im Rädchen der Selbstoptimierungsmaschine und so schnell ist wieder das kleine Stimmchen im Ohr, das flüstert „…du könntest eine noch bessere Version von dir selbst werden“.
    Aber vielleicht sollten wir, wenn wir schon an uns arbeiten und uns optimieren sollten – uns auch und gerade dahingehend weiterentwickeln, dass wir das Leben einfach nicht immer so eng sehen. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply Annie 17. August 2016 at 21:27

      Hey liebe Jenni, du hast natürlich vollkommen Recht. Jeder von uns sollte vielleicht ebenso lernen, die Dinge entspannter anzugehen – inklusive sich selbst 🙂 Wobei ich auch denke, dass gerade die Personen, die sich von meinem Beitrag angesprochen fühlen, tatsächlich noch „Hilfe“ in dem ein oder anderen Bereich brauchen und sich ebenso etwas daraus ableiten können! Ich freu mich jedenfalls sehr über deinen Anstoß und deinen Kommentar. 🙂 Liebste Grüße zurück!

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